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Das Machbare realistisch einschätzen, mit dem Erreichten nie zufrieden sein (Selbstkritik)Die Redaktion kennt ihre Schwächen – wenn vielleicht auch nicht alle, so doch hoffentlich die wesentlichen – sehr gut. Ihrer Ermittlung dienen die wöchentliche Redaktionssitzung (mit Blattkritik und Blick auf die Leistungen anderer Redaktionen) und die halbjährlichen Redaktionsklausuren. Weitere Instrumente des Auffindens von Schwächen sind das Gegenlesen von Eigenbeiträgen (immer, gegebenenfalls von redaktionsfremden Fachleuten), die selbstkritische Selbstkontrolle und die Leserrückmeldungen. Wegen der kleinen Redaktion sind jedoch eher kleinschrittige Verbesserungen als große revolutionäre Veränderungen möglich. So wird das Machbare realistisch eingeschätzt, statt daß Luftschlösser gebaut werden. Was aber machbar ist, wird evolutiv umgesetzt. Daher wurden auch konzeptionelle Mängel bislang nicht mit einem Hauruckverfahren behoben, sondern mit sachgemäßen "Erfindungen" aufgearbeitet. |