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Dossier Vogelgrippe

Die Vogelgrippe beherrscht anhaltend die Medien und die Gemüter. Wir haben hier für Sie eine Reihe von Artikeln zum Thema zusammengestellt. Sie beleuchten das Phänomen aus anthroposophischer Sicht und wollen zu einem erweiterten Verständnis dieser ‹Bedrohung› beitragen. Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

Zur Lungenkrankheit Sars | Michaela Glöckler
(‹Goetheanum› Nr. 20/2003) Die Lungenkrankheit Sars wurde 2003 wochenlang in den Medien als Seuche thematisiert. Sars nahm seinen Ausgang in China, dem sogenannten ‹Reich der Mitte›, und breitete sich dann von dort aus bis nach Kanada aus. Die Zahl der Sars-Fälle stieg ständig. Man kann sich nun fragen: Handelt es sich wirklich um eine Seuche? Hat Sars diese Relevanz, die die Medien ihr einräumen? Um der weltweiten Relevanz dieser Krankheit medizinisch-menschenkundlich und geisteswissenschaftlich nachzuspüren, stellte die Redaktion Fragen an Michaela Glöckler, Leiterin der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum.

Die Vogelgrippe in Ostasien – ihre Ursachen und Folgen | Michael Kalisch
(‹Goetheanum› Nr. 8/2004) Die Angst, die grassierende Vogelgrippe könnte zu einer weltweiten Grippewelle pandemischen Ausmaßes mit Millionen Toten ausarten, beunruhigte viele Menschen, als die ersten Nachrichten über an der Infektion verstorbene Menschen aus Ostasien eintrafen. Die hektischen Vernichtungsaktionen riesiger Geflügelbestände, bei denen die Tiere teilweise nicht einmal getötet, sondern lebendig in Gruben geworfen und verbrannt werden, erschrecken. Die Ungreifbarkeit des variablen Influenza-Virus und seiner Auswirkungen in den regellos auftretenden Grippewellen infiziert auch das menschliche Lebensgefühl tief. Was hat es mit der aktuellen Vogelgrippe auf sich? Was sind ihre Ursachen?

Symptome und Auswirkungen der Vogelgrippe | Michaela Glöckler
(‹Goetheanum› Nr. 45/2005) Kein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über die Vogelgrippe gesprochen wird. Seit knapp zwei Wochen muß in weiten Teilen Europas das Federvieh in den Stall. Befürchtet wird, daß sich das Vogelgrippevirus so verändert, daß eine Übertragung von Mensch zu Mensch stattfindet, die eine Pandemie auslösen könnte. Wie geht man mit diesen Nachrichten um? Was drückt sich hier symptomatisch aus?

Von der Beziehung des Menschen zum Vogelwesen | Hans-Christian Zehnter
(‹Goetheanum› Nr. 45/2005) Wir sind es gewohnt, die Wesen um uns herum zu nutzen. Sie und wir scheinen ‹vogelfrei›: Wir machen mit ihnen, was wir wollen: Vögel sind entweder Nutz- oder Wildtiere. Als Nutztiere landen sie in Legebatterien, als Wildtiere werden sie beringt und nun gar durch die Diskussion um die Vogelgrippe zu ‹Krankheitsüberträgern›. – Wir ‹nutzen›, weil wir die Wesen als Dinge, Gegenstände losgelöst von uns betrachten. Ist aber nicht das Wesen des Vogels alles andere als dinglich? Frei wie ein Vogel zu sein – das hat mit Weite, mit Umkreis, mit Luft zu tun! Liegt nicht in unserer verdinglichenden Zuwendungsweise der Ausgangspunkt für die gegenwärtige Problematik? Dann allerdings täte eine entgegenständlichende Zuwendungsweise not!

Okkulte Hintergründe der Mikroorganismen | Klaus Dumke
(‹Goetheanum› Nr. 45/2005) Wo ein Krankheitserreger wie zurzeit das Virus der Vogelgrippe die Menschen mit der Furcht vor Infektionen epidemischen Ausmaßes befällt, bedrängt er auch die wissenschaftlichen Köpfe mit Fragen seiner Identifikation und Isolation. Der Mediziner Klaus Dumke zeigt in der nachfolgenden Skizze, wie nur eine grenzüberschreitende, sinnlich-übersinnliche Forschung Einblicke in das übergreifende Krankheitswesen des Virus anregen kann, dessen Entstehung mit der Moralität des Menschen verknüpft ist. (Hier können Sie die Originalfassung des Beitrags lesen.)

Auswirkungen auf deutsche und Schweizer Demeter-Höfe | Michaela Spaar
(‹Goetheanum› Nr. 45/2005) Seit kurzem gilt Freilandverbot für Geflügel in Deutschland und in der Schweiz. Es ist zunächst bis zum 15. Dezember befristet. Damit möchte man eine mögliche Ansteckung durch die weltweit auftretende Vogelgrippe im Zusammenhang mit der Zugvogelwanderung verhindern. Die biologischen und ‹Demeter›-Tierhalter haben vorgesorgt, so daß sie weiterhin ihre Bio-Qualität gewährleisten können.

Das Vogelgrippe-Freilandverbot aus Sicht von ‹Demeter Schweiz› | Susanna Küffer
(‹Goetheanum› Nr. 3/2006) Die Angst vor einer Pandemie, welche durch die Vogelgrippe ausgelöst werden könnte, veranlaßte die Behörden im Herbst 2005 zu einem befristeten Freilandverbot für Geflügel. Dieses galt selbstverständlich auch für alles Bio-Geflügel. Welche Schwierigkeiten und Impulse haben sich aus diesem Verbot ergeben?

Zu den esoterischen Hintergründen der Vogelgrippe | Sergej Prokofieff
(‹Goetheanum› Nr. 11/2006) Die mit neuer Virulenz nun in Europa auftretende und ihm näher auf die Haut rückende Vogelgrippe beunruhigt den Menschen zunehmend. Neben den epidemiologischen Aspekten muß nach der letzten Verantwortung gefragt werden, die in der Geste der immer weitere Tiergruppen ergreifenden Seuchenausbreitung auf den Menschen verweist.

Wie geht es dem Geflügel? | Michael Kalisch
(‹Goetheanum› Nr. 21/2006) Wenn nach den ersten lautstarken Kassandra-Rufen es nun still geworden ist um die Vogelgrippe, wenn die Infektionsvorsorge in den einzelnen Ländern zurzeit verschiedene, ja konträre Wege geht, spricht das eher von landwirtschaftspolitischen Weichenstellungen als von einer sachgemäßen Bewältigung des Problems, für das das Auftreten der Vogelgrippe ein Symptom ist. Michael Kalisch beleuchtet den Stand der Dinge und die Hintergründe.