Navigationshilfe: Das Goetheanum > Über uns > Die Wochenschrift seit 1921 > Neuer Auftritt seit Pfingsten 05 > 1. Alles neue macht der Mai
Alles neu macht der Mai ...‹Das Goetheanum› ist neugestaltet Unter dem Motto ‹Alles neu macht der Mai› kündigten wir am 4. Februar den Relaunch der Wochenzeitung ‹Das Goetheanum› an. Ab Pfingsten soll die zuletzt 1999 neugestaltete Wochenzeitung im neuen Outfit erscheinen. Ziel ist es, nach Weiterentwicklung von Inhalt und Profil nun auch deren Gestaltung einheitlich zusammenklingen zu lassen. Vorbereitet wurde die Neugestaltung bereits mit einer großen Leserumfrage 2000/2001, an der sich zehn Prozent der Abonennten beteiligten. 2001 nahmen wir mit Medienberater Walter Schneider eine gründliche Bestandsaufnahme der Stellung des ‹Goetheanums› in der Medienlandschaft, seiner Zielsetzung und seiner inneren Verfaßtheit vor. Wir blickten dabei auf die Intentionen der Gründer, analysierten die heutige Erscheinungsweise und formulierten Zielrichtungen der zukünftigen Arbeit. Als Frucht entstanden das ‹Goetheanum›-Qualitätskonzept, in dem wir uns zu transparenten, ethischen und handwerklichen Arbeitsweisen verpflichteten, sowie erste Überlegungen eines anthroposophischen Journalismus (‹Goetheanum› Nr. 43/2003). ‹Das Goetheanum› bewegte sich in dieser Zeit von einem eher publizistischen Periodikum zu einer mehr journalistisch werdenden Wochenzeitung. Dabei berücksichtigten wir die Wünsche der Leserschaft. Zu diesen gehören ein hohes Niveau in Sprache und Inhalt – vor allem das anthroposophisch beleuchtete Zeitgeschehen, möglichst ereignisnah berichtet – sowie eine schnelle Orientierung über den Inhalt, sei es als Entscheidungshilfe, in einen Text tiefer ‹einzusteigen›, oder als Übersicht über die Themen, die ‹dran› sind. Wir achteten dabei auf aussagekräftige Titel, in das Thema einführende Vorspänne, weitere Aspekte hervorhebende Zwischentitel und inhaltliche Aussagen aufgreifende Bildlegenden. Außerdem wünschten die Leser mehr ‹Luft›, mehr Atem, kurz: mehr Weißraum. Nachdem wir ‹Das Goetheanum› inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt hatten, wollen wir nun das Layout auffrischen. 2003 baten wir 16 Graphiker um Beteiligung: vom Graphikstudenten bis zum renommierten Zeitungsdesigner, vom Anfang 20- bis Ende 60jährigen, vor allem Graphiker, die mit ihren Arbeiten für anthroposophische Projekte aufgefallen waren. Die zehn eingetroffenen Entwürfe wurden – anonymisiert – von allen Mitarbeitern des ‹Goetheanums› und einer Jury begutachtet. Die Entwürfe zeigten, wie schwer es fiel, dem Anspruch des ‹Goetheanums› als moderne Qualitäts- und Forumszeitung gestalterisch gerecht zu werden. |
